LENE ENGHUSEN

An artist between Denmark and Germany



KUNSTFORUM Band 282

Eine neue Epoche in der Koblenzer Kunstgeschichte (BLICK-AKTUELL 29.07.2022)

Metternich. Zum zweiten Mal ist die Koblenzer Mikro-Kunstschau „Art Koblenz 21“ jetzt im Haus Metternich. Es war nicht nur das Wetter sehr heiß, es war auch heiß auf der Koblenzer Kultur-Kunstszene. Jüngst fand das berühmte Horizonte-Festival statt und die absolut neue und dynamische Gruppe „Art Koblenz 21“ hat das zweite Mal eine erfolgreiche Eröffnung der Mikro-Kunstschau im Haus Metternich gemacht. Es war hochkarätig und bunt:

„Die goldene Stimme von Koblenz“ Daniel Ferber - der lebendige Koblenzer Dialekt. Eine Vorführung in Koblenzer Kulturgeschichte mit Verbindung zur Gegenwart von Dr. Martin Bredenbeck.

Die Skulptur-Porträts in verschiedenen keramischen Techniken von Bettina Danne und Rita Thompson erobern die Bodenfläche im ersten Stock, die großformatigen Gemälde von Jaqueline Kastenholz mit aktuellen politischen Themen treffen die Besucher in Foyer. Die Malerei wurde in einem breiten Spektrum vorgestellt: konzeptuelle, abstrakte Werke von Elvira Clément mit fragilen Skulpturen aus Metall, es war die Malerei in 3D Form, bunte Sommerlandschaften von Nortrud Becher-König und Angelika Schneider-Dickopf. Einen Hyperrealismus trifft die Betrachter beim Künstlerpaar Wolfgang Eberhardt und Anke Crecelius: das große Gemälde „Jaguar“ bricht den Ausstellungsraum und dominiert ihn, es war ungewöhnlich und spannend. Die feine, federleichte Pinselführung in Werken von Petra M. Moser ist eine Poesie auf der Leinwand.

Für Fotografie in moderner Kunst sind keine Grenzen gesetzt und so schauen wir auf die Werke von Lene Enghusen, die Künstlerin bearbeitet die Fotografie mit Malerei, lässt zwei verschiedene Sparten von Bildender Kunst koexistieren und zusammenwirken. Die Fotoarbeiten von Sabine A. Hartert sind etwas besonderes. Der Künstler Mircea Handabura hat seine fantastischen Landschaftsbilder gezeigt, es ist nicht nur die malerische Technik, jedes Bild übertragt eine Stimmung der Natur. Die Keramikerin Grit Uhlemann überträgt fein und vielseitig die Erdstrukturen und macht sie zur Kunst. Die kalligrafischen Zeichnungen hat Johannes Steiner in kleinen Werken präsentiert.

Marina Skepner, Nataliy Schenkmann, Kristina Eckel, Natja Jander, Viktor Lee arbeiten figurativ und gegenständlich, aber es sind verschiedene Welten mit eigenen Stilweisen: Marina Skepner hat eine Jeans-Serie vorgestellt: die alltäglichen Menschen-Figuren wurden auf alltägliche Uniformen der Moderne gemalt. Tolle kleine Werke mit präziser Ausführung. Nataliy Schenkmann inszeniert ihre Bildkompositionen in Theaterszenen mit expressiver malerischer Pinselführung. In den Bildern von Kristina Eckel sehen wir den Alltag in schön gemalter Szene. Eine poetische Darstellung der schlafenden Frau können die Besucher im Bild „„Ataraxie““ von Natja Jander sehen.

Viktor Lee ist ein junger vielseitiger Künstler: Schauspieler, Schrifftsteller und Maler, seine Werke haben große Aufmerksamkeit bei den Betrachtern angezogen. Und Jutta Reiss, sie ist eine besondere Persönlichkeit und ihr ganzes künstlerisches Talent und Temperament war in ihrer Exposition im zweiten Stock nicht zu übersehen, Malerei, Bronze, Ton. Es war eine Welt von Fabelwesen.

Die neue Zeit hat angefangen, so hat es die Mikro-Kunstschau „Art Koblenz 21“ im Haus Metternich in einer tollen Zusammenarbeit mit dem Koblenzer Schängel Kultur 2021 e.V. bestätigt.

GENERALANZEIGER BONN 25.07.2022 / 24.Jugendkunstpreis 2022


Bad Godesberg Skulpturen, Ölmalereien und Fotografien – vielseitig sind die Bewerbungen für den 24. Jugendkunstpreis des Bundesverbands bildender Künstlerinnen und Künstler, Regionalverband Bonn Rhein-Sieg e.V., gewesen.

Von Niklas Schröder

27 Nachwuchskünstler im Alter zwischen 15 und 19 Jahren aus Bonn, dem Rhein-Sieg Kreis, dem Kreis Ahrweiler, dem Rhein-Erft-Kreis und dem Kreis Euskirchen nahmen teil. Über den ersten Platz darf sich Fiona Ehlenz freuen.

In ihren Bleistift- und Kohlezeichnungen hatte die 17-jährige Bonnerin vier junge Männer porträtiert. „Ich bin schon immer von Gesichtern fasziniert gewesen, denn jedes Motiv ist anders, und man findet immer etwas Besonderes, Einzigartiges“, sagt Ehlenz.

Maltechnik in der Schule entdeckt

Auf die Maltechnik war sie durch ein Schulprojekt gekommen. Die Jury lobte„die Inszenierung der Bildausschnitte, der differenzierte Umgang mit dem Material sowie die Fähigkeit, emotionale Wahrheiten zu finden, die jenseits des bloßen Abbilds liegen.“

In der Ausschreibung war für die Teilnehmer zuvor kein Thema vorgegeben gewesen. Die Arbeiten sollten aber gesellschaftskritisch und selbstständig sein. Bei der Prämierung berücksichtigte die Jury den Grad der selbstständigen Leistung, den Grad der Beherrschung von ästhetischen Verfahren und Techniken sowie die Bedeutsamkeit der inhaltlichen Aussage, erklärt Lene Enghusen. Laut der Jungendpreis-Beauftragen fiel die Ausstellung coronabedingt etwas kleiner aus als sonst.

Man arbeite schon daran, den 25. Jugendkunstpreis im Künstlerforum Bonn vom 25. Februar bis zum 12. März des nächsten Jahres auszuschreiben, in der Hoffnung, dass der Kunstunterricht und die Kreativität der jungen Menschen nicht wieder von Corona in Schach gehalten werden, sagte Enghusen. „Wir hoffen 2023 genauso starke Arbeiten wie dieses Jahr zu haben, nur noch mehr.“

Immer wieder voller Bewunderung

Die jetzige Ausstellung sei trotz ihrer kleinen Größe mit viel Talent aufgestellt. „Ich bin immer wieder voller Bewunderung, dass die jungen Leute schon in jungem Alter sehr kreativ und künstlerisch unterwegs sind“, sagt Enghusen. Die Kunstwerke können im Haus an der Redoute, Kurfürstenallee 1a, noch bis zum 11. August von Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr, besichtigt werden.

Bonner General Anzeiger zu der Ausstellung "Zwei Gesichter des Menschen"

11. Juli bis 30. Juli 2020

Tekst: Christina zu Mecklenburg

Bonner General Anzeiger zu der Ausstellung "Spiegelungen".

19. Juni bis 09. Juli 2020

Tekst: Christina zu Mecklenburg

PRESSE ZUM 23. JUGENDKUNSTPREIS 2020



Gesellschaftskritik erwünscht:

Das

ist die Gewinnerin des

23. JugenDkunstpreises im Rhein-Sieg-Kreis

2. März 2020 um 10:00 Uhr

Rhein-Sieg-Kreis Lea-Sue Zorlu vom Gymnasium Siegburg

Alleestraße hat mit ihren reißenden Bestien den Jugendkunstpreis

gewonnen. Am Sonntag war Ausstellungseröffnung.

Von Hans-Werner Klinkhammels

„Ich habe mitgemacht, damit andere meine Bilder sehen“, das war dieoffenherzige Antwort von Jana Sommerhof. Sie besucht das Städtische

Gymnasium Rheinbach und beschäftigt sich schon lange mit Kunst: „Ichzeichne bereits seit 2017“, erzählt die 16-Jährige. Sie ist eine von 27

Einzelteilnehmerinnen, die sich um den 23. Jugendkunstpreis des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Bonn

Rhein-Sieg beworben hat. Insgesamt gab es 42 Bewerberinnen und Bewerber sowie vier Gruppenbewerbungen aus 17 Schulen der Region, sagte

Lene Enghusen vom BBK. Es habe keinerlei Aufgabenstellungen gegeben. Die Beiträgesollten gesellschaftskritisch und selbstständig erarbeitet sein, zudem kompositorisch und malerisch. Außerdem, so Enghusen, war eineBegründung verlangt, aus der hervorgehen sollte, warum das Kunstwerk

geschaffen wurde. „Die Jury berücksichtigt bei der Prämierung den Gradder selbstständigen Leistung, den Grad der Beherrschung von

ästhetischen Verfahren und Techniken sowie die Bedeutsamkeit derinhaltlichen Aussage“, hieß es. 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 15 und 19 Jahrenschafften den Sprung in die engere Auswahl, darunter Avy Udalow, dersich nicht über eine Schule angemeldet hatte. Der 18-Jährige hat Spaßan der Malerei seit er einen Stift halten kann, meinte er lachend. Seit fünf Jahren arbeite er „professionell“, er wolle sich immer weiterentwickelnund verdiene sich mit dem Verkauf seiner Bilder auch schon ein paar Euro nebenbei. Bei der Preisübergabe am Samstag im Kunsthaus Troisdorf durch Vizebürgermeister Rudolf Eich, Rainer Land, Amtsleiter Kultur und Sportbeim Rhein-Sieg-Kreis, und Mike Baginy, Vorstand BBK Bonn Rhein-Sieg, konnten sich vor allem Meryem Karadeniz und Esra Gündogdu vom Kopernikus-Gymnasium in Niederkassel und Lea-Sue Zorlu freuen. Die

17- und 18-jährigen Niederkasselerinnen, die sich in der Q2-Qualifikationsphase befinden und in diesem Jahr das Abitur vor sich

haben, holt sich den ersten Gruppenpreis mit sechs Stop-Motion-Filmen.Sie vertraten die Q2-Grundkurse des Kopernikus-Gymnasiums Niederkassel: Meryem Karadeniz (.l) und Esra Gündogdu. Foto: Hans-Werner Klinkhammels

30Dadaismus und das Beethovenjahr machen die Reise des Protagonisten im Film vielfältig und bescheren ihm ein offenes Ende, das den Betrachter

zum Nachdenken anregen soll. Lea-Sue Zorlu vom Gymnasium SiegburgAlleestraße malt eine Kampfszene zwischen Hyänen, wobei diese für die

Gesellschaft stehen, die reißenden Bestien gleich zerstörerisch auf das Individuum einwirken. Eich findet für die jungen Künstler ermutigende Worte: „Bildende Kunstleistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Kommunikationsbereitschaft innerhalb der Gesellschaft“, wobei der Jugendkunstpreis eine wichtigeBrücke schlage zwischen Kunstunterricht in der Schule und dem freiem Kunstbetrieb. Und Land freute sich, dass Troisdorf mittlerweile, auch

durch Aktionen wie diese, zu einem „Hotspot der Bildenden Kunst“werde. Der Jugendkunstpreis bildet, so die Veranstalter, eine wichtige

Brücke vom Kunstunterricht in der Schule zum freien und professionellen Kunstbetrieb.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. März jeweils samstags von 15 bis 18Uhr und sonntags von 11 bis 14 Uhr sowie nach telefonischerVereinbarung unter 02241/1261581 im Kunsthaus, Mühlheimer Straße 23 in Troisdorf, zu sehen. Die Finissage am 15. März um 11.30 Uhr.

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Bloggerin Angela Bungarz, Köln 21.08.2019


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Tekst af Arno Bromann, Köln, 02/2019


(i forbindelse med særudstillingen i Hedehusene Kunstforening)

En kunstner mellem Danmark og Tysklander Lene Enghusen blevet kaldt, også på den anden side af landegrænsen, hvor betegnelsen blev til Eine Künstlerin zwischen Deutschland und Dänemark. Dermed er ikke sagt, at hendes kunst har fundet et leje midt mellem dansk og tysk nutidskunst. I en tidsalder, hvor kunsten forlængst er blevet grænseoverskridende og global, er de fælles kunstneriske bestræbelser så talrige, at der næppe skelnes mellem en decideret dansk eller tysk kunst. Og dog. Født og opvokset i Danmark, føler Lene Enghusen sig tiltrukket af landets natur, især af lyset og havet, som inspirerer hende gang på gang under de årlige besøg i hjemlandet. I Tyskland, hvortil hun flyttede årtier tilbage, og hvor hun fandt til kunsten, bearbejder hun indtrykkene i sit atelier i en nedlagt fabrik i Köln, dog ikke uden også at lade sig inspirere af indtrykkene i landskabet langs Rhinen. Men Lene Enghusens motiviske horisont rækker længere end til disse to poler. Nogle af hendes mest overbevisende arbejder er overmalede farvefotos af motiver, hun fandt i det sydlige Afrika. Og med denne teknik, der nok er bedre kendt i Tyskland, dokumenterer hun, at dette naboland, hvor hun har valgt at bosætte sig, også har påvirket hendes kunstudtryk.

Desuagtet er en realistisk adskillelse mellem danske og tyske sujeter ikke Lene Enghusens intention, snarere lader hun dem gå op i en abstrakt syntese, på det seneste endog hen mod det surrealistiske. Hun er øjensynligt gået til motiverne uden at have forudbestemt en bestemt udtryksform eller teknik. Indtrykkene har fyldt hende og udløst noget stærkt og bevæget i hendes sind, som krævede at få form og komme til udtryk, ikke kun i billeder, men også i skulpturer af sten. Det er denne sindets bevægelighed og lidenskab for formsproget, der har gjort hende til en anerkendt kunstner, og som danner det egentlige udgangspunkt for en udvikling, der langtfra er afsluttet, men på hver af de efterhånden talrige separat- og gruppeudstillinger med arbejder af denne dansk-tyske kunstner overrasker betragteren.

Tekst von Arno Bromann, Köln 02/2019


(in Zusammenhang mit der Einzelausstellung in Hedehusene Kunstverein) 

Eine Künstlerin zwischen Deutschland und Dänemarkwird Lene Enghusen genannt, was jenseits der Grenze En kunstner mellem Danmark og Tyskland lautet. Doch damit ist nicht gesagt, dass ihre Kunst eine wie auch immer vermutete Lücke zwischen deutscher und dänischer Gegenwartskunst einnimmt. In einem Zeitalter, in dem die Kunst längst grenzüberschreitend und global erscheint, sind die gemeinsamen Intentionen so sehr miteinander verwoben, dass sich nicht mehr zwischen einer speziell deutschen oder dänischen Kunst unterscheiden lässt. In Dänemark geboren und aufgewachsen, fühlt Lene Enghusen sich hingezogen von der Natur des Landes, dem Licht und dem Meer.

In Deutschland, wo sie seit Jahrzehntenlebt und wo sie zur Kunst fand, verarbeitet sie die Eindrücke ihrer alljährlichen Reisen in die Heimat in ihrem Atelier in einer stillgelegten Fabrik in Köln, nicht ohne sich zugleich von der Landschaft des Rheinlandes inspirieren zu lassen. Doch die Motive ihres Horizonts reichen über die gewohnten Orte hinaus. Zu ihren überzeugendsten Arbeiten etwa zählen übermalte Fotos, die sie in Namibia aufgenommen hat. Mit dieser Technik, die in Deutschland bekannter ist als in Dänemark, dokumentiert sie zugleich, dass auch die Kunst ihrer Wahlheimat ihre künstlerische Ausdrucksweise beinflusst hat.

Dessen ungeachtet ist es nicht Lene Enghusens Intention, eine realistische Unterscheidung zwischen dänischen und deutschen Sujets vorzunehmen, vielmehr lässt sie diese in eine abstrakte Synthese münden, in jüngster Zeit auch in eine surrealistische. Sie bewegt sich offensichtlich auf das Motiv zu, ohne im Voraus eine bestimmte Ausdrucksform oder Technik festgelegt zu haben. Die entscheidenden Eindrücke vertiefen sich und entfesseln eine Leidenschaft, die ihre Ausdrucksform fordert, im Bild oder als Skulptur in Stein. Es sind diese Regung des Gemüts und der Enthusiasmus für die Formensprache, die Lene Enghusen zur allseits anerkannten Künstlerin haben werden lassen und von der aus ihre weitere und keineswegs abgeschlossene Entwicklung Vielversprechendes erwarten lässt.

Kölner Stadtanzeiger 12.02.2019

Presse Pumpwerk 19.01.2019 - 15.02.2019

Presse Künstlerforum Remagen 24.11.2018 - 16.02.2018

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Uddrag af kronik i Flensborg Avis 05.08.2017

Ved Arno Brommann (Samler)


Kunstens ærlighed og håndværksmæssige kvalitet


Olie på lærred eller papir samt udsmykninger er Lene Enghusens foretrukne virke, men i de seneste år er skulpturer i sten kommet til. En præsentationsform, der hyppigt ses i Tyskland, genkendes måske stærkest på de overmalede farvefotos. Råmaterialet har kunstneren hentet fra rejser såvel til fjerne lande som til Danmark, men også fra steder omkring Köln. Hun eksperimenterer med egne farvefotografier og udforsker de subjektive visuelle muligheder. Sporene af sin tilstedeværelse som fotograf har hun reduceret; fotografierne er ikke længere objektive, den subjektive stillingtagen dominerer virkelighedssbeskrivelsen. Iscenesættelsen af disse billeder er nøje gennemtænkt, så stederne – det være sig et forfaldent hus i Namibia, nøgne træer langs Rhinen eller siv i vandkanten -

bevarer noget af deres hemmelighed og giver rum for en fri fortolkning. Derved nedbryder kunstneren fotografiets hævdvundne autoritet som den uforfalskede sandhed og stimulerer fantasien. Det er især de forsømte og ødelagte objekter, Lene Enghusen har fokuseret på; deres morbiditet forvandles til en fortælling om forgængelighed, eksempelvis fotografiet af et forlængst rømmet hus, hvor det gamle

badekar står og rustner udenfor i haven. Men det er dette fotografi, hun har overmalet, hvorved det på én gang fremstår i en balance mellem abstraktion og genkendelighed. I dette univers er mennesket intetsteds nærværende. Det giver stederne, både de forfaldne og de naturskønne, en gådefuld stemning og fremtoner konflikten mellem natur og civilisation, som kunstneren ikke giver svar på men overlader til betragteren at tænke over.

Lene Enghusens abstraktionsevne udfolder sig ikke mindst i stenskulpturerne, hvoraf der muligvis kun vises få på udstillingen i Skærbæk, da transporten er dyr og besværlig. Uanset om der kun er medtaget én eller flere af hendes nye skulpturer, så gælder det for dem alle, at de trods tyngden fremstår i en

monumental enkelthed og vidner om et kunstnerisk sikkert formsprog. Den omhyggelige og blide overfladebehandling af stenen, den svungne linie og velafvejede proportion gør, at de hviler i sig selv og giver talrige tolkningsmuligheder, alt efter den vinkel, man betragter dem fra. Først når skulpturerne ses i øjenhøjde og fra alle sider, udfolder de deres fulde udstråling.

Auszüge aus der Flensborg Avis 05.08.2017

Von Arno Brommann (Sammler)


Die Ehrlichkeit der Kunst und die Qualität des Handwerklichen


Öl auf Leinen oder Papier wie auch künstlerische Raumgestaltungen sind Lene Enghusens Metier. In den letzten Jahren sind noch Skulpturen in Stein hinzugekommen. Eine Darstellungstechnik, die häufiger in Deutschland als etwa in Dänemark zu sehen ist und die Lene Enghusen zur Perfektion

entwickelt hat, sind übermalte Fotos. Das Rohmaterial hat die Künstlerin auf Reisen in ferne Länder und ins heimische Dänemark zusammengetragen, findet aber auch Motive im Kölner Umfeld. Sie experimentiert mit eigenen Farbfotos und erforscht ihre subjektiven visuellen Möglichkeiten. Die Spuren ihrer Präsenz als Fotografin hat sie reduziert; die Fotos sind nicht mehr objektiv, die subjektive Stellungnahme dominiert die Beschreibung der Wirklichkeit. Die Inszenierung der Bilder ist

genauestens durchdacht und geplant, so dass die Orte, ob ein verfallenes Haus in Namibia, laubfreie Bäume am Rhein oder Schilfgras am Rande des Wassers, ihr Geheimnis für sich bewahren und Raum für eine freie Deutung gewähren. Dadurch baut die Künstlerin die althergebrachte Autorität der

unverfälschten Wahrheit der Fotografie ab und stimuliert die Fantasie des Betrachters. Es sind vor allem die vernachlässigten und verlassenen Gegenstände, auf die Lene Enghusen ihr Augenmerk gerichtet hat; deren Morbidität wird zu einer Erzählung von Vergänglichkeit, so etwa das Foto eines längst verlassenen Hauses, vor dem die Badewanne draußen im Garten vor sich hinrostet. Doch dieses Foto hat die Künstlerin übermalt, so dass es auf einmal in einer Balance zwischen Abstraktion und

Gegenständlichkeit erscheint. In diesem Universum ist der Mensch nirgends zugegen. Das verleiht den Stätten, den verfallenen wie den naturschönen, eine rätselhafte Stimmung und hebt den Konflikt zwischen Natur und Zivilisation hervor, ohne dass die Künstlerin darauf eine Antwort gibt. Dies überlässt sie vielmehr dem Betrachter. Lene Enghusens Fähigkeit zur Abstraktion entfaltet sich nicht minder in den Steinskulpturen, von denen vermutlich nur wenige in Skærbæk zu sehen sein werden, da der Transport aufwendig und kostspielig ist. Wie auch immer deren Anzahl sein wird, so gilt für sie alle, dass sie trotz ihres materiellen Gewichts in einer immateriellen Leichtigkeit und monumentalen Schlichtheit erscheinen und von einer künstlerisch sicheren Formgebung zeugen. Die sorgfältige und sanfte

Oberflächengestaltung des Steines, die geschwungenen Linien und ausgewogenen Proportionen bewirken, dass die Skulpturen in sich selbst ruhen und je nach Standort des Beschauers allerlei

Interpretationsmöglichkeiten offen lassen. Erst wenn die Skulpturen in Augenhöhe und von allen Seiten betrachtet werden, entfalten sie ihre volle Ausstrahlung. 

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Solingen Tageblatt 13.04.2013

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